Wenn jedes Paneel, jede Armatur und jede Leuchte einen nachvollziehbaren Datenfaden besitzt, werden Nachweise für ESG-Reports, LEED-Credits oder Taxonomie-Kriterien nicht mehr mühsam zusammengesucht. Ein Scan genügt, um Prüfberichte, Herkunft, Rezyklatanteile und chemische Profile strukturiert auszulesen und auditfest zu teilen.
Gerade bei edlen Furnieren, exklusiven Textilien oder maßgefertigten Beschlägen drohen Nachbauten und vertauschte Chargen. Digitale Provenienz verknüpft Seriennummern, Signaturen und Übergabebelege, sodass Lieferwechsel sichtbar werden. Dadurch lassen sich Reklamationen sachlich klären, Garantien automatisieren und das Vertrauen zwischen Manufaktur, Generalunternehmer und Bauherrschaft nachhaltig stärken.
Statt Ordnern voller PDFs werden aussagekräftige, versionierte Datensätze am Bauteil verankert. Änderungen an Rezepturen, Prüfungen oder Montageanleitungen landen dort, wo sie gebraucht werden. Facility-Teams, Auditoren und Planer greifen auf dieselbe, geprüfte Quelle zu und sparen Zeit, Nerven und kostspielige Missverständnisse – auch Jahre nach der Übergabe.
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